Der zweite Advent verlief etwas ruhiger. Das Hundepflegepaar wachte morgens auf, der Mann zog sich an und machte sich fertig, um zu Freunden zu fahren. Dabei sprang er im Zickzack an den Hunden vorbei, um nicht auf sie zu treten. Die Frau des Hauses hingegen lag noch eine halbe Stunde länger eingequetscht zwischen Hunden in ihrem jetzt zu kleinen Bett.

Die Hunde liessen ihr aber irgendwann kein andere Wahl als aufzustehen und sie zu füttern. Die Hundemasse setzte sich in Bewegung. Vorbei am Weihnachtskranz, der sich noch immer mit einem Draht am Balken festklammerte, um nicht ‘runterzufallen.

Es ging in Richtung Vorrats- und zugleich auch Fütterungsraum. Halb im Schlaf trottete ihre Besitzerin hinter ihnen her. Zwei Schritte gegangen und dann übersah sie den Misthaufen, den ein Hund ins Schlafzimmer gelegt hatte. Na, was für ein Start in den Tag. Nachdem sie die Füsse gesäubert und den Misthaufen weggemacht hatte ging es nun endlich zum Füttern. Sie stellte den Hunden ihr Futter hin und ging ins Bad.

Später beim Frühstück trat endlich Ruhe ein. Sie genoss nun ihr Frühstück, eingerahmt von den Katzen. Während sie ein Brötchen belegte, trank eine Katze ihre Milch und eine anderen fraß die Leberwurst. “Na toll” sagte sie, räumte alles weg und suchte die Lichterkette und die Weihnachtsbaumkugeln aus alten Kartons, die seit einem Jahr und mittlerweile verstaubt im Regal standen.

So oder ähnlich könnte es bei uns gewesen sein:-). Und wir war Ihr 2. Advent?